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Vordemwald / Aargau

Neuromeditation

Synchronie = Neuromeditation

In der Ruhe liegt die Kraft. Das findet langsam auch die Neurowissenschaft heraus (siehe Beschreibung 3 Netzwerke). Das Ruhenetzwerk hilft dem Gehirn, sich zu erholen. Nur so bleibt es auch leistungsfähig. Leider nehmen wir uns in der heutigen Zeit zu wenig Zeit für Ruhe. Sobald der Ruhemodus aktiv werden könnte (z.B. beim Warten auf den Bus), zücken wir das Handy und bleiben somit im zentralen exekutiven Netzwerk. Dabei vergessen wir, dass nur ein perfektes Zusammenspiel aller Netzwerke zu mehr Gesundheit führt. Beim Synchronie-Training geht’s darum, das ganze Gehirn in einem synchronen Rhythmus schwingen zu lassen. Dies fördert die Selbstwahrnehmung und Entspannungsfähigkeit. Ausserdem wird die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) gestärkt. Man begibt sich in einen meditationsähnlichen ruhigen Zustand. Durch das Neurofeedback-Synchronie-Training kann man solche Zustände schneller und einfacher erreichen, als mit herkömmlichen Techniken.

Für alle geeignet?

Synchronie kann man ca. ab dem 16. Lebensjahr machen. Ausserdem müssen vorher mind.10-15 Sitzungen normales ILF-Neurofeedbacktraining gemacht werden. Nur so ist gewährleistet, dass man auch ideal von einem Synchronietraining profitieren kann. Auch bei «normalen» Meditationen kommt es nämlich in ca. 25% der Fälle zu schlechten Erfahrungen. Dies hängt damit zusammen, dass es beim Meditieren zu unterbewussten Zuständen kommt, welche verängstigen können. 10-15 vorgeschaltete ILF-Neurofeedbacksitzungen helfen dabei, dass das Gehirn stabiler und ruhiger funktioniert und solche unterbewusste Erfahrungen besser verarbeitet werden können. Synchronie eignet sich für alle Menschen, welche auf der Suche nach einem ganzheitlichen Gehirntraining sind und die Brücke zwischen moderner Technik und traditioneller Meditationstechnik suchen. Die Stärke des Synchronietrainings liegt darin, dass das Gehirn durch die Messung der Gehirnwellen schnell einen meditativen Zustand erreichen kann. Es ist, als ob der Computer für das Gehirn zu einer Art Navigationshilfe wird

Computerunterstützte Meditationen?

Der Dalai Lama hat gesagt, dass er jeden Morgen 4 Stunden meditiert und dass dies richtig harte Arbeit sei. Wenn es eine Technik gäbe, welche dieses Meditieren erleichtern könnte, wäre er der Erste, der diese einsetzen würde. Ich denke nicht, dass sich die verschiedenen Meditations- und Achtsamkeitstechniken konkurrenzieren sollen. Vielmehr muss jeder Mensch herausfinden, worauf er am besten anspricht. Ob Yoga, Meditation, Qi Gong, oder Synchronietraining….Wir sollten immer wieder zur Ruhe finden und den Kopf abschalten.

3 Netzwerke

Man geht heute davon aus, dass das Gehirn in 3 wichtigen Netzwerken organisiert ist:

Zentrales exekutives Netzwerk
Es ist immer bei kognitiven Arbeiten, wie z.B. Problemlösen, Arbeitsgedächtnis usw. aktiv. Beim ILF-Neurofeedback arbeiten wir primär mit diesem Netzwerk

Ruhenetzwerk
Sobald das zentrale exekutive Netzwerk Pause macht, schaltet sich das Ruhenetzwerk ein. Es ist aktiv bei Tagträumen, beim Erinnern an die eigene Biographie… Bewusste Gedanken haben dann Pause. Es ist eine von äusseren Reizen unabhängiges Denken.

Salience-Netzwerk
Dieses Netzwerk ist sozusagen der Wächter, der zwischen dem Ruhenetzwerk und dem zentralen exekutiven Netzwerk hin- und herschaltet.



Preise Neurofeedback gegen Nebenwirkungen der Chemo

Infogespräch 60 min
gratis
Anamnese 120 min
180.- Fr.
Einzelsitzung 50 min
100.- Fr.
Trainingsmethode