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Vordemwald / Aargau

ADHS / ADS

Schon von Kleinauf lernen wir unseren Fokus auf eine einzige Sache zu lenken. Alles andere blenden wir aus. Diesen Zustand nennen wir Konzentration. 5-6% aller Kinder und ca 4% aller Erwachsenen haben Mühe sich zu konzentrieren.

Definition

Aufmerksamkeit-Defizit-Hyperaktivität-Syndrom

Bei einer AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung) gibt es 3 Hauptsymptome:

1. Aufmerksamkeitsstörung, starke Ablenkbarkeit

2. Fehlende oder mangelnde Impulskontrolle

3. Bei ADHS: Übersteigerte Aktivität (Hyperaktivität)


Tritt die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne die Hyperaktivität auf, spricht man nicht von ADHS, sondern nur von ADS.

Häufigkeit

Knaben sind von ADHS 3 - 4 Mal häufiger betroffen als Mädchen. Bei Mädchen kommt dafür wahrscheinlich das ADS häufiger vor. ADS ist aber viel schwieriger zu diagnostizieren, da diese Kinder im Unterricht nicht stören und viel weniger auffallen. Die Anlage für ein ADHS/ADS ist vererblich. ADHS/ADS im Erwachsenenalter Etwa 60 Prozent der Kinder mit ADHS haben auch als Erwachsene noch Symptome. Die andern 40 % «verwachsen» das ADHS/ADS während der Pubertät.. ADHS-betroffene Erwachsene haben oft gelernt, mit den Symptomen umzugehen. Allerdings verspüren sie oft eine innere Unruhe oder fühlen sich getrieben. Auch besteht ein erhöhtes Risiko in Süchte abzudriften.


Mögliche Begleiterscheinungen:

- Lese-Rechtschreib-Schwäche
- Depression
- Zwänge / Ängste
- Arbeitslosigkeit
- Rechen-Schwäche
- erhöhtes Suchtverhalten

ADHS/ADS im Erwachsenenalter

ADHS und ADS sind ein sogenanntes Syndrom. Ein Syndrom bezeichnet eine Kombination von verschiedenen Krankheitszeichen. Allein schon diese Tatsache zeigt, warum es oft gar nicht so einfach ist, ein ADHS geschweige denn ein ADS richtig zu diagnostizieren. Trotzdem spüren etliche Menschen, dass sie einzelne Komponenten dieses Syndroms mehr oder weniger stark in sich tragen. Hyperaktivität, emotionale Reaktivität (Wut oder Weinen, sich schnell aufregen), Konzentrationsschwierigkeiten, Mühe sich nicht ablenken zu lassen und oft das Gefühl, man habe 1000 Dinge gleichzeitig im Kopf. Einigen Menschen hilft es, wenn die Diagnose ADS oder ADHS gestellt wird. Entlich hat das "Ding" einen Namen, das kann sehr entlastend sein. Für andere ist so eine Diagnose nur die halbe Wahrheit, weil sie sich eben nicht in allen Symptomen wiedererkennen. Oft spürt man aber, dass man irgendwie unzufrieden ist, seine Leistung nicht wirklich abrufen kann, zu mehr fähig wäre. WIll man dies ohne Medikamente schaffen oder will man die Abhängigkeit von Medikamenten reduzieren und mit der Dosis zurückgehen, bietet Neurofeedback einen sehr wirkungsvollen und spannenden Weg.

Neurofeedback-Therapieansatz

Man weiss heute, dass bei ADHS/ADS-Betroffene eine Störung/Normvariante des Frontalhirns vorliegt. Dieser Abweichung von der Norm begegnen wir nicht mit Neurofeedback, sondern mit Biofeedback. Mit der sogenannten Hämoenzephalographie stärken wir das Frontalhirn und der Klient erlangt dadurch mehr Kontrolle über seine Handlungen und Emotionen. Durch ein Neurofeedbackraining werden bestimmte Hirnregionen trainiert, die sogenannten multimodalen Assoziationsareale. Das sind die Schaltzentralen, da laufen eine Vielzahl von Neuronalen Verbindungen zusammen. Da hat man auch am meisten Einfluss, da diese Areale stark vernetzt sind. Daneben werden durch ein Neurofeedbacktraining, die Wahrnehmung verbessert, was dazu führt, dass die Umgebung besser überschaut werden kann (man lässt sich nicht durch jeden Reiz ablenken). Ausserdem spürt sich der ADHS-Betroffene wieder besser, was zu einer Beruhigung bei Hyperaktivität führt.

Vergleich Medikamente – Neurofeedback-Therapie

Neurofeedback bietet einen nichtmedikamentösen Ansatz ohne Nebenwirkungen. Neurofeedback hat laut Studien die gleich starke Wirkung wie bekannte konzentrationssteigernde und bewegungshemmende Medikamente oder ähnliche Produkte. Der Hauptunterschied liegt darin, dass konzentrationssteigernde Medikamente sofort wirkt und man bei der Neurofeedbacktherapie von etlichen Sitzungen ausgehen muss. Dafür kennt Neurofeedback keine Nebenwirkungen. Bei Medikamenten gegen ADHS/ADS treten oft Nebenwirkungen auf wie: Appetitmangel und Schlafstörungen. Ausserdem haben ADHS/ADS-Betroffene durch Medikamente oft das Gefühl, nicht mehr sich selber zu sein. Was man auch nicht vergessen darf. Medikamente können kurzfristig durchaus eine Verbesserung der Symptomatiken erwirken. Und ein Teil der Betroffenen wächst das ADS/ADHS in der Pubertät aus. Was aber wenn nicht? Das ganze Leben Medikamente nehmen? Dies stellt für den Körper sicherlich eine Belastung dar, welche nicht von der Hand zu weisen ist


Wirksamkeit/Beispiele

Das nachfolgende Beispiel zeigt eindrücklich, wie sich die Fehlerzahl eines 13 jährigen Mädchens beim QIK-Test verbessert hat. Der QIK-Test ist ein genormter, 20 minütiger CPT-Test. CPT steht für continuous performance test und misst Aufmerksamkeit, Leistung, Impulskontrolle und Genauigkeit eines Klienten.


STUDIEN

Hier ein paar Studien (hauptsächlich in Englisch), welche die Wirkung des Neurofeedbacktrainings bei ADHS/ADS belegen:
  - Holdermann et al. 2004 (PDF)

Preise Neurofeedback Training

Infogespräch 60 min
gratis
Einzelsitzung 60 min
120.- Fr.
Anamnese 120 min
180.- Fr.
Einzelsitzung 45 min
90.- Fr.
Die Neurofeedback-Therapie dauert zwischen 45 und 60 min. Zu Beginn reichen oft 45 min pro Sitzung aus um erste Verbesserungen zu erwirken. Im Verlauf der Therapie wird dann häufig 60 min trainiert. Es muss mit mindestens 20 Sitzungen gerechnet werden, damit die Verbesserungen Bestand haben.
Trainingsmethode

Kundenstimmen

Seit Jahren nahm ich regelmässig Medikamente gegen mein ADHS. Wenn ich sie einmal nicht nahm, war ich bereits um 9 Uhr müde, konnte kaum noch arbeiten. Bereits nach 10 Sitzungen Neurofeedback fühlte ich mich robuster und leistungsfähiger. Nach 15 Sitzungen habe ich mit zusammen mit meinem Arzt die Medikamente abgesetzt. Es geht mir heute besser als je zuvor. Schön zu spüren, dass ich wieder Herr über meinen Kopf bin.
Mike, 26 Jahre
Jahrelang hatte ich eine Art "Nebel" im Kopf. Die Medikamente halfen mir, meinen Alltag besser zu organisieren. Allerdings liess mit der Zeit die Wirkung der Medikamente nach und Nebenwirkungen zeigten sich über die Jahre immer stärker. Der Nebel ging trotz der Medikamente nicht weg. Erst das Neurofeedbacktraining half den Nebel aufzulösen. Trotzdem nehme ich auch heute die Medikamente noch. Die Kombination Medikamente und Neurofeedback hat sich in meinem Fall als super erwiesen. Die Nebenwirkungen sind viel schwächer und die positive Wirkung der Medikamente ist nun wieder deutlich stärker.
Lily, 45 Jahre